Bilingualer Unterricht - Erfahrungen von Schülern

„Seit August 2011 sind wir nicht nur die Neuen am Runge-Gymnasium, sondern auch die ersten „Bilies“, das heißt, wir sind die erste Klasse, die bilingualen Unterricht hat. Das ist schon ganz schön schwer und die Hausaufgaben dauern manchmal etwas länger. Wenn wir Fachbegriffe suchen, können wir in der Schule „meterdicke“ Wörterbücher wälzen, aber zu Hause erleichtert uns dann das Internet die Suche. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.

Nun wächst unser Schatz an englischen Vokabeln und Fachbegriffen Woche für Woche. Nicht nur im Geschichts-, Biologie- und Englischunterricht sprechen wir Englisch, auch auf unserer ersten Klassenfahrt haben wir uns englische Filme angeschaut und englische Lieder gesungen. Auch unser Lied beim Weihnachtskonzert ist natürlich auf Englisch. Eigentlich ist der bilinguale Unterricht gar nicht so außergewöhnlich, außer, dass wir nun mal mehr Englisch als Deutsch sprechen. Und ich freue mich auch schon auf unseren ersten Schüler-Austausch.“

Jasmin

 

Mein Name ist Moritz, ich gehe mit 27 anderen Schülern in die bilinguale Klasse des F.F.Runge Gymnasiums. Dieses Projekt begann in diesem Schuljahr. Wir sprechen im Geschichts- und Biologieunterricht Englisch, später soll noch Kunst hinzukommen. Man glaubt gar nicht wie viele Begriffe man noch nicht kennt, aber genau die möchten wir lernen. Der Unterricht und auch die Hausaufgaben sind zwar umfangreich und manchmal auch etwas kompliziert, aber ich merke, dass es sich lohnt. Denn ich bin in diese Klasse gegangen, weil ich denke, dass es mir für das spätere Leben viel bringt. Wir trauen uns im Unterricht Englisch zu sprechen, weil wir wissen, dass Fehler nur verbessert, aber nicht gewertet werden. Und wenn wir uns in Englisch gar nicht ausdrücken können, dann können wir auch auf Deutsch antworten.

Ich habe meinen Entschluss, in diese Klasse zu gehen, nicht bereut und kann es nur weiterempfehlen.“
Moritz